Agia Galini
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Agia Galini (im Oktober kein so großer Trubel)

Der Ort überwältigt einen mit seinem Trubel - vor allem, wenn man gerade eine schier endlose Fahrt durch kretische Bergdörfer und menschenleere Felslandschatten hinter sich hat.

Fast schon unglaublich, was sich hier an Hotels, Restaurants, Bars, Diskotheken usw. angesammelt hat. Schon bei der Einfahrt winkt ein Hotelschild nach dem anderen, im Zentrum sowieso. Dabei ist Agfa Galini wirklich schön: Vor allem der Hafenplatz mit seinen malerisch übereinander gestaffelten Hausfassaden gehört zu den reizvollsten Kretas, dahinter ziehen sich die weiß gekalkten Häuser dicht gedrängt ein steiles Flusstal hinauf, klettern immer weiter die Hänge hinauf und die Einfahrtsstraße entlang.
Das ehemalige Fischerdorf hat eine ähnliche Entwicklung durchgemacht wie Matala. Vor 10-15 Jahren noch "Geheimtipp" der jungen Generation, Rucksack- und Alternativtreff in einem, ist Agfa Galini heute zu 90 % vom Pauschaltourismus in Beschlag genommen. Allabendlich quellen die autofreien Gassen im Zentrum fast über, vor allem die Tavernenzeile ist schwarz vor Menschen. Trotzdem hat Agia Galini viel Atmosphäre - vielleicht weil hier alles so dicht bei- und übereinander liegt. Dass der Ort nicht zu einer sterilen Hotelsiedlung ohne Charme verkommt, dafür sorgen die Einwohner. Unbeeindruckt von der luftigen Sommerkleidung der meist noch jungen Gäste, sitzen die schwarz gekleideten Mütterchen vor ihren Häusern. So spürt man auch heute noch etwas vorn ursprünglichen Kolorit dieses hübschen Mittelmeerdörfchens.
In der Umgebung liegen Badebuchten, die täglich per Boot angefahren werden. Zu Fuß kann man auch leicht gänzlich einsame Stellen finden. Zudem ist Agia Galini ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Hinterland. Wie wär's z. B. mit einem leckeren Fischessen im Gebirgsdorf Zarös, das die einzige Forellenzucht Kretas sein eigen nennt?

Anfahrt und parken:
Eigenes Fahrzeug: großer, gebührenpflichtiger Parkplatz im Hafen.

9 Bus: Die Busstation liegt an der Hauptstraße im rückwärtigen Teil vorn Ort. Von und nach Iraklion etwa 7 x tägl./4,50 E, von und nach Rethimnon etwa 6 x tägl./3,50E, Festos

etwa 7 x tägl., Matala 4 x (2 x umsteigen in Festos), Plakias 3 x, Chora Stakfon 1 x. Vor allem über die Abfahrtszeiten auf letztgenannter Strecke sollte man sich rechtzeitig eingehend erkundigen - sie gehört zwar zu den schönsten auf Kreta, wird aber nur selten befahren.
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