Granada       weitere Infos

   
Blick vom "Albaicin" auf die Alhambra.
Im Hintergrund die schneebedeckte Sierra Nevada

Plan der Alhambra
Palacio Real

Generalive

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Blick von der Alcazaba auf Granada
Blick von der Alhambra auf den ältesten Ortsteil von Granada den " Albaicin "

weitere Infos zum "Albaicin"

Blick von der Dachterrasse unseres Appartements auf die schneebedeckte Sierra Nevada.

Wunderschöne Pension ca. 250m von der Kathedrale.

Pension Lima
C. Laurel de las Tablas 17
Tel: 959 288043.

Es gibt nur ein einziges Appartement für 80.-DM
Normale Zimmer ca. 65.-DM
Man sollte unbedingt vor anrufen, da die Pension oft ausgebucht ist.

 

Wir kamen genau rechtzeitig zum "Festa de la Cruz"

Auf allen Plätzen sind Tanzböden, Fress- und Getränkestände aufgebaut. 2 Tage lang wird nur getrunken und Flamenco getanzt.
Viele Frauen und Mädchen haben ihre Flamencokleider an. Gauchos auf Pferden reiten stolz durch die Stadt.

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Alhambra

Zunächst eine Bemerkung, um Enttäuschungen zu vermeiden: Die Alhambra ist wunderschön, oft tut man sich jedoch vor lauter Menschen schwer, dies auch zu würdigen. Leicht fällt es dagegen, Reisegruppen und ihre fähnchenschwenkenden Führer hassen zu lernen. Aufgrund des starken Andrangs und durch die Beschränkung der täglichen Besucherzahl ist es zudem seit einigen Jahren gar nicht mehr leicht, überhaupt an Eintrittskarten zu kommen - um Enttäuschungen zu vermeiden, lesen Sie dazu bitte unbedingt die Abschnitte "Öffnungszeiten/Ticketkauf' und 'Zugang` weiter unten. Einen ganzen Tag Zeit sollte man Alhambra und Generalife mindestens gönnen.
Etwas vereinfacht lässt sich der Alhambrakomplex in folgende Bereiche gliedern: innerhalb des Mauergürtels die Verteidigungsanlage Aicazaba im Westen, der wundervolle Nasridenpalast Palacio Real (auch: Palacios Nazaries) im Osten und der Palacio Carlos V., der der arabischen Anlage durch den christlichen König Karl V. aufgezwungen wurde. Die Sommerresidenz Generalife liegt mit prachtvollen Gärten oberhalb der Alhambra und ist über einen eigenen Zugang zu erreichen. Die bevorzugte Lage der Alhambra macht sieh sofort hinter der Puerta de las Granadas bemerkbar. Man taucht in einen schattigen Park alter Bäume ein, in dem es gleich merklich kühler wird. Überall plätschert und gurgelt Wasser; Wasser in einem Reichtum, der den Söhnen der Wüste als großmütiges Geschenk Allahs erscheinen musste. Je heißer es ist, desto reichlicher sprudeln die Quellen, denn sie werden vom Schnee gespeist. Diese Mischung von Wasser, Schnee und Feuer macht Granada zu einem Paradies auf Erden mit einem Klima, das in der ganzen Welt seinesgleichen nicht hat (Theophile Gautier).

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*Öffnungszeiten: Von April bis September Mo-Sa 9-19.45 Uhr, So 9-18 Uhr ' Di, Do, Sa auch 22-24 Uhr. Von Oktober bis März täglich 9-17.45 Uhr, Sa auch 20-22 Uhr. Reguläre Eintrittsgebühr für Alcazaba, Nasridenpalast und Generalife gut 9 DM. Die Nachttermine in der beleuchteten Alhambra sind besonders märchenhaft, auch wenn dann nur die Palasträume bis zum Löwenhof zugänglich sind und eine Extragebühr verlangt wird (Eintrittskarten hierfür gab es zuletzt nahe dem Zugang zum Nasridenpalast, Kassenschluß eine Stunde vor Ende der Besuchszeit).

Achtung Auf den Tickets ist ein Zeitraum von einer halben Stunde (ein sog. "timeslot", z.B. 12.00-12.30 Uhr) aufgedruckt, innerhalb dessen der Eingang zum Kern der Anlage, dem Nasridenpalast Palacio Real, unbedingt passiert werden muß, andernfalls verfällt die Karte. Der Zeitraum kann theoretisch frei gewählt werden, in der Praxis wird er jedoch meist nach Reihenfolge des Verkaufs vergeben. Für den Rest der Alhambra inklusive Alcazaba, Palacio Carlos V, und Generalife gilt die Zeitvorgabe nicht, weshalb es sich bei Wartezeiten empfiehlt, diese vorher zu besuchen.

o Ticketkauf. Die Zahl der täglichen Eintrittskarten ist auf 6400 begrenzt, eine Zahl, die längst nicht immer für alle Interessenten ausreicht. Tickets (Ausnahme: Nachttermine, s.o.) gibt es an der Alhambra selbst nur noch am Schalter beim Großparkplatz - wer zu Fuß aus der Stadt kommt, muß deshalb erst am gesamten Komplex vorbeimarschieren. Außer im tiefsten Winter steht an der Kasse oft eine lange Schlange an, die sich zur Saison sogar meist schon weit vor der eigentlichen Öffnungszeit bildet. Nach langer Wartezeit glücklich an ein Ticket gelangt, stellt man dann vielleicht fest, daß der "time-slot" für den Nasridenpalast sechs Stunden später liegt... Sobald die Eintrittskarten für den jeweiligen Tag verkauft sind, schließt die Kasse - wer später kommt, hat Pech gehabt, auch wenn er (vielleicht sogar stundenlang) in der Schlange gewartet hat.


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Albaicin

Der älteste noch bestehende Ortsteil Granadas. Das Labyrinth engster Gassen, eleganter Höfe, weiß gekalkter Mauern und schmiedeeiserner Balkone im Geranienschmuck scheint sich seit Jahrhunderten kaum verändert zu haben. Nicht umsonst wurde der Albaicin von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.

Der Rio Darro trennt den Hügel des Albaicin von der Alhambrahöhe. Benannt ist der "Fluß, der Gold gibt" nach den einstigen Vorkommen des Edelmetalls. Im Sommer zeigt sich der Darro zwar nur als trauriges Rinnsal, seine Umgebung glänzt jedoch mit romantischen Ecken. Ab der Plaza Santa Ana verläuft der Darro unter dem Pflaster, mündet später in den Rio Genil. Der Albaieln selbst, oft auch Albaicin geschrieben, soll seinen Namen den im 13. Jh. hier angesiedelten Mauren aus Baeza verdanken. Bis heute ist er im Vergleich zu anderen alten Vierteln wie dem Barrio de Santa Cruz in Sevilla oder der Juderia in C6rdoba noch sehr ursprünglich geblieben. In den feineren Adressen des Albaicin - je höher, desto edler  residieren die carmen genannten schmucken Häuser, umgeben von sorgfältig gepflegten Gärten. Der Begriff stammt aus dem Arabischen "karm" und bedeutete ursprünglich `Weinberg", dann Tandhaus"; heute ist damit eine Villa in der Stadt gemeint.

Man verirrt sich fast unausweichlich auf dem Albaicin, landet schnell mal in einer engen Sackgasse, wo ein paar Katzen oder ein schläfriger Hund den fremden Besucher erstaunt mustern; kein Problem, das gehört einfach dazu. Schön ist es hier eigentlich überall, auch wenn in den unteren Bereichen, zur Innenstadt hin, der Verfall vieler Häuser nicht mehr zu übersehen ist. Zwar ist der Albaicin mittlerweile "in" geworden in Granada, werden immer mehr Häuser aufwendig restauriert und deutlich zahlungskräftigerer Kundschaft, als sie bisher hier wohnte, zum Kauf oder zur Miete angeboten, doch scheint dadurch allein das Überleben des Viertels langfristig noch nicht gesichert. Wohnten zur Zeit der christlichen Rückeroberung Granadas hier etwa 60.000 Menschen, Mitte der Sechziger Jahre immerhin noch etwa 30.000, so zählt der Albaicin heute nur mehr 12.000 Seelen.

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