Conil de la Frontera  weitere Infos zu Conil

Blick von der Dachterrasse unseres Appartements zum Strand. Nette Pension mitten im Ort in der Fußgängerzone.

Pension Torre de Guzman
Tel: 0034 956 443061
Appartement ca. 60DM

Diese Aussicht bleibt für immer im Kopf. 

Blick vom Kap Trafalgar auf den menschenleeren Strand.

Conil de la Frontera

Dem hübschen 17.000-Einwohner-Städtchen wird schon seit einer ganzen Reihe von Jahren immer wieder der Sprung vom Badeort für Individualisten zum Touristenziel größeren Ausmaßes prophezeit. Noch ist es erfreulicherweise nicht soweit.

Die Voraussetzungen hat Conil, das neben dem Fremdenverkehr auch von de Landwirtschaft und vom Thunfischfang lebt, sicher: kilometerlange Sandstrände und eine romantische, gewachsene kleine Altstadt mit netten Bars und Cafés. Bislang ist die erwartete Katastrophe der weiträumigen Urbanisierung jedoch ausgeblieben. Zwar sind, meist etwas außerhalb des Orte schon einige Apartmentanlagen und größere Hotels entstanden oder werde gerade errichtet, doch sind Verhältnisse, wie sie in selbst kleinen Orten de Costa del Sol herrschen, noch längst nicht erreicht. In Conil nämlich hat endlich einmal eine Stadtverwaltung Weitblick bewiesen und relativ strenge Bauvorschriften erlassen, die der Siedlung nur zum Vorteil gereichen.

Zur spanischen Urlaubszeit im Juli und vor allem im August mag es manchem schon mal etwas zu viel Betrieb sein im reizvollen Ortskern, doch ist die Atmosphäre dann eigentlich durchaus amüsant, das Publikum bunt gemischt.

Der Strand, der nach Südosten praktisch bis zum Capo Trafalgar reicht, hat ohnehin zu jeder Jahreszeit genug Platz für alle. In der Nebensaison lohnt sich ein Besuch im dann sehr entspannten Städtchen noch mehr. Im Frühjahr und Herbst fällt auch erst die ungewöhnlich hohe Zahl von (vor allem jungen) Urlaubern aus Deutschland so richtig auf. Des Rätsels Lösung sind zum einen zwei "alternative" Sprachschulen, die hier ihre Kurse abhalten, zum anderen aber auch der beträchtliche Anteil treuer Conil-Fans, die den Ort irgendwann ins Herz geschlossen haben und Jahr für Jahr wiederkommen.

Geschichte: Das Gebiet um Conil war schon in der Vorgeschichte von Nomadenvölkern besiedelt, die von der Jagd und der Schafzucht lebten. Über die Gründung der Siedlung selbst gehen die Meinungen auseinander. Vermutlich

wurde Conil um 1200 bis 1050 vor Christus von Phöniziern als Stützpunkt zum, Fang und zur Verarbeitung von Thunfisch gegründet und blieb auch unter. den Römern und Westgoten ein bedeutender Hafen. Conil wurde als eine der ersten spanischen Siedlungen von den Mauren erobert und unter deren Herrschaft von Vejer aus regiert. Nach der Rückeroberung wurde Conil Don Alfonso Perez Guzman zur Anerkennung seiner Verdienste bei der Verteidigung von Tarifa als Lehen übergeben. Später gelangte die Stadt in den Herrschaftsbereich der Herzöge von Medinaceli, in deren Besitz sie bis in die Anfänge des 19. Jh. blieb.

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